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22

März 2021

KI-Zukunftszentrum für NRW. Kostenlose Beratung für KMU

Geschrieben von , in der Kategorie Tipps

ZENIT baut mit Sozialpartnern NRW-Zukunftszentrum für Künstliche Intelligenz auf

Mülheim an der Ruhr. Ohne die Einbindung der beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzen die besten Konzepte nichts. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) stellt deshalb den Menschen in den Mittelpunkt seiner regionalen Zukunftszentren KI. Für NRW zuständig ist die ZENIT GmbH als Konsortialführer gemeinsam mit sieben kompetenten Partnern. Zu den Aufgaben des ZuZ NRW gehört die Auswertung regionalspezifischer Unterstützungsbedarfe und die Entwicklung innovativer Lehr- und Lernkonzepte. Mit denen sollen die Beschäftigten von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) passgenau qualifiziert werden und von bis zu fünf kostenfreien Beratertagen profitieren. Projektbeginn ist der 15. März, die Beratungen starten nach der Sommerpause.

„Auf Basis umfangreicher Analysen soll das ZuZ NRW eine beteiligungsorientierte Arbeits- und Technikgestaltung fördern. Und es wird Unternehmen dabei helfen, Potenziale von KI-Verfahren für neue und optimierte Arbeits- und Geschäftsprozesse zu erschließen“, fasst ZENIT-Berater und Projektleiter Michael Guth die Ziele zusammen.

Die Aufgaben der Akteure sind vielfältig. Im Zentrum stehen zum einen die Wissensentwicklung, der Wissenstransfer und die Verbreitung. Bis zum Projektende 2022 sollen unter anderem 270 Beratungen von Unternehmen stattfinden.

Für die Ansprache von Unternehmen und Mitarbeitenden wird es eine Webseite als Informations- und Lernplattform geben.

Darüber hinaus ist ein KI-Einführungsmodul geplant, mit dem ein niederschwelliger Zugang zum Thema geschaffen wird. Dabei geht es vor allem darum, Chancen der KI aufzuzeigen, Hemmnisse zu identifizieren und zu beseitigen sowie in gemeinsamen Projekten zwischen Management und Beschäftigten erfolgreich umzusetzen. Bis Ende 2022 sind rund 170 Beratungen angedacht.

 

Sieben Projektpartner für ein Ziel

Über die Trägerstrukturen der Projektpartner sind sowohl die beiden NRW-Schlüsselministerien für Arbeit sowie Wirtschaft als auch DGB NRW und Unternehmer NRW als Sozialpartner beteiligt. Mit anderen Kompetenzträgern wie KI.NRW oder den Mittelstandsagenturen ist eine enge Vernetzung und Zusammenarbeit geplant.

  • Technologieberatungsstelle beim DGB NRW e. V. (TBS NRW)
  • Bildungswerk der nordrhein-westfälischen Wirtschaft e.V.(BW NRW)
  • IG Metall NRW
  • IGBCE NRW
  • Universität Siegen
  • Fernuniversität Hagen
  • Agentur Mark

 

Projektfinanzierung

Finanziert wird das Programm aus Mitteln der „Strategie Künstliche Intelligenz der Bundesregierung“ (KI-Strategie), des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) sowie des Düsseldorfer Arbeitsministeriums. Bis Ende Dezember 2022 stehen für das NRW Zukunftszentrum öffentliche Mittel in Höhe von etwa 5,4 Millionen Euro bereit. Insgesamt soll das Projekt bis 2027, dann kofinanziert über Mittel des europäischen Sozialfonds, laufen.

 

ZENIT-Kompetenz

Die ZENIT GmbH, Innovationsagentur des Landes und des Mittelstands in NRW, hat vielfältige, umsetzungsorientierte Erfahrungen in der Einführung von KI-Technologien im Mittelstand.

Dazu gehört unter anderem das vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Netzwerkprojekt KI-MAP, das KI-Entwicklungsprojekte zwischen KMU bzw. zwischen KMU und Forschungs- und Entwicklungs-Einrichtungen im Maschinen- und Anlagenbau anstoßen will.

Ein weiteres aktuelles Projekt ist ManuBrain, das über das NRW-EFRE-Programm finanziert wird. Im Projekt entsteht zurzeit eine Plattform für eine Vielzahl von industriellen Anwendungen der künstlichen Intelligenz. Ziel ist es, die hohen Hürden bei der erstmaligen Einführung von KI-Systemen zu reduzieren.

 

Youtube-Video zum Start des KI-Zukunftszentrums

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