Neue Richtlinien Änderungen zum Förderinstrument Potentialberatung NRW voraussichtlich ab 01.04.2020

Zum 01.04.2020 wird voraussichtlich die geplante 8. Richtlinienänderung zum Förderinstrument Potentialberatung NRW in Kraft treten. Die einzelnen Punkte haben wir hier zusammengefasst.

  • Von den juristischen Personen des öffentlichen Rechts sind zukünftig als Zuwendungsempfangende Gemeinden, Kreise und kreisfreie Städte (kommunale Gebietskörperschaften) ausgeschlossen. Juristische Personen des privaten Rechts (z. B. GmbH, AG, e. G, e. V.), an denen Länder und/oder Gemeinden/Gemeindeverbände beteiligt sind, können einen Beratungsscheck erhalten.
  • Die Mindestzahl von zehn Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) als Fördervoraussetzung wird wiedereingeführt. Die Anzahl der Beschäftigten wird in Vollzeitäquivalenten ermittelt.
  • Zum Zeitpunkt der Ausgabe des Beratungsschecks darf der Nachweis (Datum des Dokuments) über die Beschäftigtenzahl nicht älter als drei Jahre sein (bspw. Jahresabschluss, Auszug aus der Lohnbuchhaltung). Es ist eine subventionserhebliche Erklärung des Unternehmens hinsichtlich der Beschäftigtenzahl im Beratungsprotokoll notwendig. Das Beratungsprotokoll wird dahingehend ergänzt.
  • Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten, denen vor dem 01.04.2020 ein Bera-tungsscheck ausgestellt wurde, wird eine Antragstellung über den 8. Richtlinienwechsel hinaus ermöglicht.
  • Liegt der Hauptsitz des beratenen Unternehmens außerhalb von NRW, kann die Beratung nur für die in NRW liegende Arbeitsstätte stattfinden.
  • Folgende Themen dürfen u. a. nicht Hauptgegenstand der Beratung sein: – allgemeine Rechts-sowie Versicherungs- und Steuerfragen und/oder die Erarbeitung von Verträgen, Expertisen oder Gutachten, -Personalabbau, -Existenzgründungsberatung, Akquisitionstätigkeiten, Qualifizierungsmaßnahmen, Konkursabwehr- und Beschäftigtentransferberatung, -Architekten-und Ingenieurleistungen.

Weitere Informationen unter: https://www.gib.nrw.de/service/foerderprogramme/potentialberatung