Paderborner Wirtschaftsbrief

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Mittwoch

20

Dezember 2017

Weidmüller kommt in die Zukunftsmeile

Geschrieben von , in der Kategorie Aktuelles aus der Wirtschaftsförderung

Zuwachs in der Paderborner Wirtschaft: Das Unternehmen Weidmüller baut einen neuen Standort in der Zukunftsmeile auf. In einem gemeinsamen Vorhaben mit der Universität Paderborn wird in unmittelbarer Nachbarschaft zu Fraunhofer IEM, Heinz-Nixdorf-Institut und Fachhochschule der Wirtschaft ein neues Gebäude entstehen.

Das neue Objekt soll auf 6.000 Quadratmetern Platz für 600 Arbeitsplätze bieten, davon rund 220 für Weidmüller. Neben dem Elektrotechnikspezialisten werden die Universität Paderborn, das Fraunhofer IEM sowie Startups mit hohem Forschungs- und Digitalisierungshintergrund Mieter in dem Gebäude sein. Großer Wert wird auf innovative Flächen zum Forschen, Entwickeln und Kommunizieren gelegt.

Ausschlaggebend war für den Weltkonzern (4.500 Mitarbeiter in 80 Ländern, Hauptsitz in Detmold) die Nähe zu wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen. „Gerade im Bereich Softwareentwicklung, Softwareprogrammierung und maschinelle Lernverfahren besteht in diesem Umfeld ein sehr großes Know-how – Wissen, das wir für unsere zukünftigen Produkte und Lösungen nutzen wollen“, verdeutlicht Michael Matthesius, Leiter Division Automation Products & Solutions.

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Paderborn (WFG) war von Anfang an bei der Suche nach einem passenden Standort in der Stadt involviert. Im engen Austausch mit den Spitzen von Stadtverwaltung und Universität konnte sie das Vorhaben begleiten. Neben zahlreichen Einzelgesprächen und kleineren Runden mit Unternehmensvertretern, der Stadtverwaltung und der Universität konnte erstmals auch eine große Vorstellungsrunde einberufen werden, bei der viele Paderborner Professoren sich und ihre Institute präsentieren konnten.

„Wir freuen uns darauf, Weidmüller am Standort begrüßen zu können. Diese gemeinsame Initiative zeigt die große Attraktivität Paderborns, insbesondere, wenn es um die wichtigen Zukunftsthemen geht. Die Kooperationskultur von Wirtschaft und Wissenschaft ist ein wertvoller Standortfaktor, mit dem wir auch in Zukunft bei weiteren Neuansiedlungen punkten können“, ist sich Frank Wolters, Geschäftsführer der WFG, sicher.

Baubeginn für das neue Gebäude an der Zukunftsmeile soll im Herbst 2018 sein.

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